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EA geht vor Gericht. Der Grund: Textron Inc. gefällt es nicht, dass in Battlefield 3 reale Kriegshubschrauber zum Einsatz kommen.

Von Rennspielen kennt man das ja schon. Möchte ein Publisher Porsche oder Ferrari in seinem Racer unterbringen, muss er dafür erstmal eine Lizenz erwerben. Aber wie ist das eigentlich mit real existierenden Kriegsgerät? Kaum ein Ego-Shooter kommt heute noch ohne authentisch nachgebildete Panzer oder Kampfhubschrauber aus. Battlefield 3 ist da einer der Vorreiter auf seinem Gebiet. Das US-Großunternehmen Textron Inc, zu dem auch der Rüstungskonzern Bell Helicopters gehört, hat sich bei EA über die ungenehmigte Verwendung der Kampfhubschrauber vom Typ AH-1Z Viper, UH-1Y und V-22 Osprey beklagt und möchte, dass diese aus dem Spiel entfernt werden.

Electronic Arts tritt nun die Flucht nach Vorne an und geht mit Textron Inc. vor Gericht. EA wünscht sich ein Feststellungsurteil, nach dem es Spieleherstellern generell erlaubt sein soll, militärische Fahrzeuge oder Waffen ohne Zustimmung der Produzenten darzustellen. EA beruft sich dabei auch auf bestehende Rechte und Gesetze, doch es bleibt abzuwarten, wie das Gericht am Ende entscheidet. Ein Urteil gegen EA könnte natürlich weitreichende Konsequenzen für die Spielebranche nach sich ziehen, denn Spiele, in denen authentisches Kriegsgerät zum Einsatz kommt, gibt es wie Sand am Meer.

Quelle: PCGames.de
 

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